Virtueller Rundgang

Virtueller Rundgang

Station für Station führt ein virtueller Rundgang durch einen Ort und erklärt ihn: die Einsatzleitzentrale, die Hotelküche, das Kloster einer Dichterin.

CONCEPT360 in Winterthur baut virtuelle Rundgänge für Organisationen, Institutionen und Arbeitgeber, die zeigen wollen, was hinter ihren Türen geschieht, etwa für Schutz & Rettung Zürich. Jeder 360-Grad-Rundgang ist aufgebaut wie eine kleine Ausstellung, mit Einstieg, Weg und erklärenden Stationen. Die Bilder sind fotografiert, nicht gescannt. Das Studio besteht seit 2005, Rundgänge entstehen seit 2014.

Ausgewählte Arbeiten

Schutz & Rettung Zürich / Rundgang

Ein Rundgang für die Suche nach Lernenden, Standpunkt für Standpunkt fotografiert am Flughafen Zürich: von der Ambulanz über die Fahrzeughalle bis in die Einsatzleitzentrale. Im Einsatz an Messen, online und in Schulungen.

  • AuftraggeberSchutz & Rettung Zürich
Barocker Altarraum mit grossem Altarbild, Kerzen, Stuck in Grau und Gold, davor Betstühle und ein Lesepult
Kloster Fahr

Kloster Fahr / Silja Walter

Zum 100. Geburtstag von Silja Walter im April 2019 entstand ein Rundgang durch zehn Orte rund um das Kloster, jeder mit einem Text der Dichterin. Am Limmatufer und in der Klosterkirche sind ihre Gedichte zu hören, an ihrem Grab ihre Gedanken. Der Player wurde eigens dafür programmiert; SRF «Schweiz aktuell» berichtete im Mai 2019.

Schweizerische Rettungsflugwacht Rega

Rega / Flotte

Ambulanzjet und Rettungshelikopter als Rundgänge in vier Sprachen, an mehreren Basen fotografiert, vom Cockpit bis zu den Tragen und mit Erläuterungen zur medizinischen Ausrüstung. Die Rega bindet die Rundgänge von ihrem eigenen Server auf rega.ch ein und zeigt sie auch an Messen. 2025 und 2026 wurden sie für die neue Flotte erneuert, mit dem H145 D3 und in neuer Gestaltung, auch für den Jet.

Was ein Rundgang leistet

  • Orientierung.

    Ein Rundgang zeigt, wo was liegt und wie die Räume zusammenhängen.

  • Erklärung.

    Bilder allein erklären wenig. Erst ein Weg mit Stationen macht daraus eine verständliche Auskunft.

  • Zugang.

    Der Rundgang ist auch dann offen, wenn die Türen zu sind, im Browser und ohne App.

  • Vorbereitung.

    Wer den Rundgang kennt, kommt vorbereitet. Veranstalter sehen einen Saal, bevor sie planen.

  • Der Einstieg von oben.

    Ein Rundbild aus der Luft kann den Einstieg bilden. Es zeigt das ganze Gelände, und von dort führen die Stationen hinunter auf den Platz und in die Räume. Das hilft vor allem bei grossen Arealen wie einem Werk, einem Kloster oder einer Bergstation.

Wofür

  • Für Kommunikation, Personalgewinnung, Ausbildung und Vermittlung sowie für die Informatik, die den Rundgang später betreibt. Typische Ausgangslagen:

  • Lernende werden gesucht, aber die Arbeitsplätze sind für Besucher nicht zugänglich.

  • Ein Jubiläum steht an, und der Ort soll mit seinen Texten auch aus der Ferne zu besuchen sein.

  • Eine Anlage oder ein Gebäude wird umgebaut, und der Rundgang soll mitwachsen.

Weitere Arbeiten

  • Tages-Anzeiger / Baur au Lac

    Tages-Anzeiger

    Für die Serie «Im Huus» führte ein eigens programmierter Rundgang durch Räume des Hotels, die Gäste nie zu sehen bekommen: Hotelküche, Wäscherei und Sattlerei.

  • Knies Zauberhut

    Knies Kinderzoo
  • Stadler Rail / Blick in die Produktion

    Stadler Rail

    Durch die Werkhallen in Bussnang, vom Rohbau bis zum fertigen Fahrgastraum, für die Website des Unternehmens.

Formate

Ablauf

  1. 01 Gespräch: was gezeigt werden soll, für wen und wo der Rundgang laufen soll.

  2. 02 Dramaturgie: Einstieg, Weg und Stationen, dazu Texte, Ton und Sprachen.

  3. 03 Aufnahme: an jedem Standpunkt ein fotografiertes Rundbild.

  4. 04 Programmierung: Rundbilder zusammensetzen, Navigation und Erläuterungen einbauen.

  5. 05 Übergabe: für die Website des Auftraggebers, für Stationen und Messen.

Rahmen

  • Ein Auftrag umfasst Dramaturgie, Aufnahme, Texte und Sprachen, die Programmierung von Navigation und Erläuterungen und auf Wunsch den Betrieb.

  • Ein Gespräch lohnt sich, wenn ein Haus mehr zu erzählen hat als seine Zimmer.

  • Freigaben für Räume und Personen werden vor der Aufnahme eingeholt.

Haltung

Fotografie statt Scan.

Dramaturgie statt Klickpfad.

Jeder Standpunkt ist gewählt, jede Station hat einen Grund.

Fragen

  • Fotografiert oder gescannt: Was ist der Unterschied?

    Ein fotografierter Rundgang gestaltet Räume mit Licht, Schärfe und Standpunkt; ein Scan vermisst sie für Grundriss und Modell. Jedes Rundbild wird komponiert wie eine Architekturaufnahme, und wo nötig werden die Räume vorbereitet: Die Schaugärten der Giardina etwa wurden menschenleer und ausgeleuchtet aufgenommen. Das Gefühl, vor Ort zu sein, vermitteln beide. Für Vermessung, Grundrisse und 3D-Modelle bleibt der Scan die bessere Wahl.

  • Wer betreibt einen Rundgang, wie lange bleibt er online, und braucht es dafür eine Plattform?

    Ein Rundgang bleibt so lange online, wie ihn jemand betreibt. Wer das ist und für wie lange, wird vor der Aufnahme geregelt. Der Rundgang kann als eigenständige Web-Anwendung übergeben und auf dem eigenen Server betrieben werden, ohne Abonnement einer Scan-Plattform. Ob das Studio den Betrieb übernimmt und zu welchen Bedingungen, steht im Auftrag.

  • Lässt sich ein Rundgang später erweitern?

    Ja, um Stationen, Sprachen oder Räume, am einfachsten, wenn Navigation und Gestaltung von Anfang an darauf ausgelegt sind. Texte und Erläuterungen lassen sich ebenfalls nachträglich anpassen, etwa wenn Ausstattung oder Abläufe wechseln. Ist ein Umbau oder eine neue Ausstattung absehbar, lohnt es sich, die Erweiterung gleich mitzuplanen.

  • Lässt sich der Rundgang in die eigene Website einbinden, und ist er bei Google zu finden?

    Ja. Der Rundgang wird in die eigene Website eingebunden; bei Google gefunden wird er vor allem über den Text der Seite, auf der er steht. Knies Zauberhut zeigt seinen Rundgang auf der eigenen Website, Stadler Rail zeigte so den Rundgang durch die Produktion. Titel und Beschreibungen der Stationen lassen sich auf die Suche abstimmen. Ob der Rundgang zusätzlich in Google Maps erscheinen soll, wird im Auftrag geklärt.

  • Funktioniert der Rundgang auf dem Smartphone und in der VR-Brille?

    Ja. Ein virtueller Rundgang läuft im Browser auf jedem Gerät, auch auf dem Smartphone, ohne App. Der Rundgang zum Jubiläum von Silja Walter ist so angelegt. In der Brille lässt er sich ebenfalls zeigen, sinnvoll vor allem an betreuten Stationen, etwa an einer Messe. Was dabei zu beachten ist, steht unter 360°-Video.

  • Welche Texte, Töne, Sprachen und Stationen lassen sich einbauen?

    Texte, gelesene Gedichte, Originalton, mehrere Sprachen und austauschbare Elemente, je nachdem, was der Ort braucht. Im Kloster Fahr war zu jedem Text auch der Ton des Ortes zu hören. Im Sales-Tool für Clear Channel liessen sich Werbesujets in die Bildschirme der Stelen einsetzen und austauschen.

  • Wie geht ein Rundgang mit Personen, Datenschutz und vertraulichen Bereichen um?

    Personen erscheinen nur mit ihrer Einwilligung, sonst bleiben die Räume menschenleer. Bildschirme, Akten und Namensschilder werden vor der Aufnahme weggeräumt oder danach unkenntlich gemacht. Für Bereiche, die nicht öffentlich werden sollen, ist eine eigene Fassung für Schulung und Ausbildung möglich. Wo Patienten oder Einsatzkräfte betroffen sind, gelten zusätzliche Freigaben.

  • Was kostet ein virtueller Rundgang?

    Das hängt von der Zahl der Standpunkte ab, von Dramaturgie, Texten, Ton und Sprachen, von der Programmierung und vom Betrieb. Eine Preisliste gibt es nicht; die Offerte folgt, sobald Räume, Umfang und Einsatz feststehen. Für einen Rundgang durch ein Standardobjekt, etwa für das Inserat einer Wohnung, eines Hotelzimmers oder einer Ferienwohnung, sind spezialisierte Anbieter die bessere Wahl. Adressen nennt das Studio auf Anfrage.

  • Wie lange dauert es bis zum fertigen virtuellen Rundgang?

    Meist länger als die Aufnahme vor Ort, denn Dramaturgie, Texte, Freigaben und Übersetzungen brauchen ihre Zeit. Bei Knies Zauberhut lagen zwischen Projektstart und Übergabe rund vier Monate, von Mai bis September 2021. Oft gibt ein fester Termin den Takt vor, etwa ein Jubiläum, eine Eröffnung oder eine Messe.

  • Für wen eignet sich ein virtueller Rundgang?

    Für Organisationen, deren Räume etwas erklären, aber nicht jedem offenstehen: Blaulichtorganisationen, Industriebetriebe, Museen und Kulturorte. Wer eine Wand oder eine Rotunde bespielen will, ist beim Gigapixel-Panorama besser aufgehoben.

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