Employer Branding

Employer Branding

Wo und wie gearbeitet wird, sehen Bewerbende, bevor sie zum ersten Mal durch die Tür kommen.

CONCEPT360 in Winterthur realisiert Werke für das Employer Branding: Rundgänge, 360°-Filme und Rundbilder, in denen Arbeitgeber Arbeitsplätze, Ausbildung und Abläufe zeigen. Ein Beispiel ist das Firmenporträt von Ringier: ein Medienhaus, von innen gezeigt. Seit 2005 entstehen im Studio Auftragswerke, oft dort, wo das Publikum sonst nicht hinkommt.

Ihre Ausgangslage

Sie verantworten Personalgewinnung, Berufsbildung oder Kommunikation, oder Sie sitzen in der Geschäftsleitung.

  • Ihre Lehrstellen sind ausgeschrieben, die Bewerbungen bleiben aus.
  • Jugendliche wissen kaum, wie bei Ihnen gearbeitet wird.
  • An der Berufsmesse stehen Sie neben vielen anderen Betrieben.
  • Ihr Jubiläum oder Geschäftsbericht soll Ihre Arbeit zeigen.

Ein Projekt

Ringier Firmenporträt

Ringier stellte sich in einem Firmenporträt vor, als App auf Deutsch und Englisch. Die Kapitel führten in den gemeinsamen Newsroom der Blick-Titel, in die Ringier Journalistenschule und ans Set der Geschäftsleitung; das Gruppenporträt «We are Ringier» versammelte die Menschen des Hauses in einem Rundbild. Das Studio steuerte Rundbilder, Zeitraffer und interaktive Elemente bei. Arbeitsplatz, Ausbildung und Belegschaft kamen so in einem Porträt zusammen.

  • AuftraggeberRingier

Was ein Werk für Arbeitgeber leistet

  • Der Arbeitsplatz als ganzer Raum.

    Die Kamera steht am Platz selbst, an Werkbank, Pult oder Steuer, und zeigt alles ringsum.

  • Räume, die Bewerbende nie betreten.

    Was beim Schnuppern verschlossen bleibt, vom Reinraum bis zum Leitstand, zeigt der Rundgang mit Freigabe des Betriebs.

  • Die Arbeit, wie sie ist.

    Lärm, Schicht und Schutzkleidung bleiben im Bild, wo sie dazugehören; das hilft, eine Stelle realistisch einzuschätzen.

  • Eine Aufnahme, viele Einsätze.

    Dieselben Bilder können auf Karriereseite und Berufsmesse, beim Schulbesuch und in der Einführung laufen, wenn Fassungen und Einwilligungen es vorsehen.

  • Das Unternehmen nach aussen.

    Firmenporträt und Geschäftsbericht zeigen Öffentlichkeit, Partnern und Kundschaft die Arbeitsplätze und die Menschen dahinter.

Weitere Arbeiten

  • Schutz & Rettung Zürich / Rundgang

    Schutz & Rettung Zürich

    Um Lernende zu gewinnen, zeigte die Organisation den Rundgang an Messen und online, dazu in Schulungen; mehr unter Blaulichtorganisationen.

  • Rega / Flotte

    Rega

    Rundgänge vom Cockpit bis zu den Tragen, in vier Sprachen; die Rega nutzt sie auch in Rekrutierung und Ausbildung.

  • swissinfo.ch / Porträt

    swissinfo.ch

    Ein 360°-Film zum Jahresbericht 2017, in zehn Sprachfassungen; in der Redaktion kommen die Journalisten zu Wort.

  • Swiss Life

    Zwei Porträts in Rundbildern für eine Aktion, in der Mitarbeitende die Kundschaft besuchten; erschienen im Intranet und in der öffentlichen Kampagne.

Formate

  • Rundgang

    Rundbilder von Arbeitsplätzen und Ausbildungsorten, eingebettet in die Karriereseite; als interne Fassung auch für die Einführung.

    virtueller Rundgang
  • 360°-Film

    das Employer-Branding-Video als Rundumsicht, etwa ein Tag in der Lehre; auch für Firmenporträt und Geschäftsbericht.

    360°-Video
  • Station an der Berufsmesse

    der Bildschirm für viele, die betreute Brille für Einzelne.

    Messeauftritt

Ablauf

  1. 01 Gespräch: Zweck, Stellen, Orte und Kanäle; wer freigibt, wer ins Bild will.

  2. 02 Konzept und Einwilligungen: Standpunkte, Fassungen, Unterschriften, bei Minderjährigen auch der Eltern.

  3. 03 Aufnahmen: mit den Lernenden vor Ort, nach den Regeln der Arbeitssicherheit.

  4. 04 Postproduktion: Texte, Sprachen, Freigabe durch Betrieb und Recht.

  5. 05 Einsatz: Karriereseite, Berufsmesse, Schulbesuch, Einführung.

Rahmen

  • Personen im Bild: nur mit ausdrücklicher, widerrufbarer Einwilligung, bei Minderjährigen auch der Eltern; Schnuppernde erscheinen nicht erkennbar.

  • Die Räume tragen den Rundgang, Personen lassen sich ersetzen: Nach einem Austritt oder Widerruf wird ein Standpunkt neu aufgenommen oder die Person unkenntlich gemacht.

  • Was geheim bleibt, bestimmt der Betrieb vor der Aufnahme, vom Prototyp bis zur Wandtafel.

  • Kurze Clips vom Smartphone und Rundgänge ab Stange bieten spezialisierte Anbieter; Adressen nennt das Studio auf Anfrage.

Haltung

Die Arbeit selbst ist das Argument.

Wer im Bild steht, arbeitet dort.

Was ein Gespräch am Schnuppertag besser vermittelt, bleibt dem Gespräch.

Fragen

  • Was leistet ein Einblick in den Betrieb für das Employer Branding?

    Ein Einblick in den Betrieb macht das Employer Branding konkret: Bewerbende sehen den Arbeitsplatz und die Umgebung, in der sie arbeiten würden. Die Arbeitgebermarke stützt sich so auf Räume und Abläufe, die sich ansehen lassen. Mehr Bewerbungen verspricht das Studio nicht; messen lassen sich die Aufrufe, die Herkunft der Bewerbungen und die Fragen, die am Schnuppertag gestellt werden.

  • Wie verhalten sich Rundgang und 360°-Film zu Imagefilm und Recruiting-Video?

    Rundgang und 360°-Film ergänzen Imagefilm und Recruiting-Video: Wo kurze Filme Gesichter und Stimmen zeigen, kommt der ganze Arbeitsort dazu. Welche Form vorne steht, hängt davon ab, ob eher die Menschen oder eher die Arbeitsplätze für die Stelle sprechen. Was den Aufwand eines Films bestimmt, steht unter 360°-Video.

  • Wie hilft ein Rundgang bei der Suche nach Lernenden, vom Lehrstellenmarketing bis zur Schnupperlehre?

    Im Lehrstellenmarketing zeigt ein Rundgang Jugendlichen, Eltern und Lehrpersonen, wo die Lehre stattfindet, auch dort, wohin Schnuppernde nicht dürfen. Für die Berufswahl kann die Familie ihn zu Hause anschauen, so oft wie nötig. Den Schnuppertag bereitet der Rundgang vor; Werkzeug, Handgriffe und das Gespräch mit den Lernenden gehören weiterhin zum Besuch.

  • Wo kommen die Aufnahmen zum Einsatz: Karriereseite, Stelleninserat, Berufsmesse, Schulbesuch oder Social Media?

    Eingesetzt werden die Aufnahmen auf der Karriereseite, verlinkt im Stelleninserat, an der Berufsmesse und beim Schulbesuch. In den sozialen Medien passen kurze Clips besser; von dort führt ein Link zum Rundgang. Am Stand erreicht ein grosser Bildschirm viele zugleich, eine Brille jeweils eine Person; mehr dazu unter Messeauftritt.

  • Passt ein 360°-Film auch in Firmenporträt und Geschäftsbericht?

    Ein 360°-Film passt in Firmenporträt und Geschäftsbericht, wenn ein Unternehmen zeigen will, wie und wo es arbeitet. Das Porträt für swissinfo.ch eröffnete den Online-Jahresbericht 2017 auf Deutsch, Englisch und Französisch. Geplant wird mit dem Terminplan des Berichts, damit Sprachfassungen und Freigaben rechtzeitig vorliegen.

  • Lassen sich dieselben Aufnahmen für die Einführung neuer Mitarbeitender nutzen?

    Dieselben Aufnahmen lassen sich für die Einführung neuer Mitarbeitender nutzen, etwa in einer internen Fassung mit Räumen und Abläufen, die nicht öffentlich sind. Beim Onboarding können sich Neueintretende so vorab ein Bild von Wegen, Räumen und Massstab machen. Zwei der Rundgänge oben kamen auch in Schulungen und in der Ausbildung zum Einsatz.

  • Wie viel Alltag darf ein Rundgang zeigen, auch Schichtarbeit, Lärm oder Schutzkleidung?

    Ein Rundgang darf so viel Alltag zeigen, wie zum Beruf gehört: Schichtarbeit, Lärm, Enge, Wetter und Schutzkleidung. Studien zu realistischen Stellenvorschauen finden kleine Effekte, die vor allem über die wahrgenommene Offenheit des Arbeitgebers wirken. Eine geschönte Vorschau würde spätestens beim Schnuppern auffallen. Was gezeigt wird, stimmen Personalabteilung, Linie und die Mitarbeitenden im Bild gemeinsam ab.

  • Dürfen Mitarbeitende und Lernende im Bild erscheinen, und was gilt bei Minderjährigen?

    Mitarbeitende und Lernende dürfen im Bild erscheinen, wenn sie ausdrücklich und freiwillig eingewilligt haben; die Einwilligung lässt sich widerrufen. Sind Lernende minderjährig, unterschreiben auch die Eltern, und die Einwilligung hängt nicht am Lehrvertrag. Wer nicht ins Bild will, wird nicht gezeigt; Räume lassen sich auch ohne Personen aufnehmen.

  • Was geschieht mit den Bildern, wenn jemand das Unternehmen verlässt?

    Nach einem Austritt bleiben die Bilder so lange im Einsatz, wie es die Einwilligung vorsieht; Laufzeit, Kanäle und Widerruf werden darin vorab geregelt. Weil die Räume den Rundgang tragen, lässt sich ein einzelner Standpunkt neu aufnehmen oder eine Person unkenntlich machen, ohne das ganze Werk neu zu produzieren. Wird eine Einwilligung widerrufen, verschwinden die betreffenden Bilder aus allen Online-Kanälen; Gedrucktes wird aufgebraucht, aber nicht nachgedruckt.

  • Was bleibt bei der Aufnahme im Büro oder in der Werkstatt vertraulich, etwa Bildschirme, Wandtafeln oder Prototypen?

    Vertraulich bleibt, was der Betrieb vor der Aufnahme festlegt: Bildschirme, Wandtafeln, Pläne, Prototypen und Aufträge Dritter werden weggeräumt, abgedeckt oder später unkenntlich gemacht. Zutrittscodes und Sicherheitszonen erscheinen nicht im Bild. Was öffentlich wird, geben Betriebsleitung, Kommunikation und Recht frei; eine interne Fassung für die Ausbildung darf mehr zeigen.

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