Blaulichtorganisationen

Blaulichtorganisationen

Einblick vor der Bewerbung: dort, wo Notrufe angenommen werden und Einsatzkräfte ausrücken.

CONCEPT360 in Winterthur produziert Rundgänge und Filme für Blaulichtorganisationen in der Schweiz, von der Polizei über Feuerwehr und Rettungsdienst bis zum Zivilschutz, für Nachwuchs, Ausbildung und Öffentlichkeit. Für Schutz & Rettung Zürich entstand ein Rundgang für die Suche nach Lernenden. Viele Arbeitsplätze dieser Organisationen sind beim Schnuppern nicht zugänglich, aus Sicherheitsgründen, wegen des Datenschutzes oder wegen des laufenden Betriebs. Das Studio besteht seit 2005 und zeigt sie so weit, wie die Organisation sie freigibt.

Ihre Ausgangslage

Sie verantworten Personalgewinnung, Berufsbildung, Kommunikation oder Ausbildung in einer Blaulichtorganisation.

  • Im Rettungsdienst fehlen Ihnen ausgebildete Fachleute.
  • Feuerwehr und Zivilschutz finden zu wenig Nachwuchs.
  • Bei der Polizei scheitern viele Bewerbende am Sporttest.
  • Berufsmessen und Tag der offenen Tür geben den Takt vor.

Ein Projekt

Schutz & Rettung Zürich / Rundgang

Der Rundgang führt durch die Arbeitsplätze von Sanität, Feuerwehr und Einsatzleitzentrale am Flughafen Zürich: in den Behandlungsraum einer Ambulanz, in die Fahrzeughalle mit den offenen Geräteräumen zweier Feuerwehrfahrzeuge und ans Pult der Einsatzleitzentrale, wo die Videowand die Notrufe 144 und 118 der laufenden Schicht zählt. Die interaktive Tour warb an Messen und online für den Arbeitgeber und wurde auch in Schulungen eingesetzt. Vorausgegangen waren zwei Blick-Filme über die Berufsfeuerwehr.

  • AuftraggeberSchutz & Rettung Zürich

Was ein Rundgang leistet

Weitere Arbeiten

  • Blick / Schutz & Rettung Zürich

    Ringier

    zwei Filme für die Blick VR App, auf zwei Wachen, im Brandhaus und auf der Fahrt mit Blaulicht zum Einsatz.

  • Rega / Flotte

    Schweizerische Rettungsflugwacht Rega

    Rundgänge durch Ambulanzjet und Rettungshelikopter, genutzt auch in Rekrutierung und Ausbildung.

  • Blick / Air Zermatt

    Ringier

    Journalismus aus der Rettungsperspektive: Die Kamera begleitete die Crew vom Alarm bis ins Gebirge bei Castor und Pollux. Nominiert für den ersten Webvideopreis Schweiz.

Formate

  • virtueller Rundgang

    Arbeitsplätze, Fahrzeuge und Einsatzleitzentrale zum selbst Erkunden, für Messe, Karriereseite und Schulung.

  • 360°-Video

    ein Ablauf, gefilmt mit der Mannschaft, etwa eine Übung im Brandhaus oder ein Tag im Dienst.

  • Messeauftritt

    der Rundgang am Stand der Berufsmesse, auf Bildschirm oder mit betreuter Brille.

Ablauf

  1. 01 Gespräch über Zweck, Orte und Freigaben.

  2. 02 Konzept und Einwilligungen.

  3. 03 Aufnahmen abgestimmt mit der Einsatzleitung, ohne den Betrieb zu stören.

  4. 04 Postproduktion, Texte und Sprachen, Freigabe durch das Kommando.

  5. 05 Einsatz an der Messe, online und in der Schulung; Ergänzungen bei neuen Fahrzeugen.

Rahmen

  • Interaktive Simulationen von Einsatzlagen sind ein eigenes Fach und nicht Teil des Angebots.

  • Was gezeigt wird, entscheidet das Kommando vor der Aufnahme und vor der Veröffentlichung. Sicherheitsrelevantes bleibt in einer Fassung für die Ausbildung.

  • Erkennbar ist nur, wer zugestimmt hat. Patientinnen, Patienten und Betroffene werden nie erkennbar gezeigt.

Fragen

  • Hilft ein Rundgang bei der Nachwuchsgewinnung, etwa bei Lernenden und Quereinsteigenden?

    Er kann sie unterstützen: Interessierte sehen Arbeitsplätze, die sie beim Schnuppern nicht betreten können. Genau dafür entstand der Rundgang von Schutz & Rettung Zürich. Bewerbungszahlen lassen sich nicht versprechen; was sich messen lässt, steht unter Employer Branding.

  • Wie lange vor einer Berufsmesse oder Eröffnung sollte ein Rundgang geplant werden?

    Am besten rund ein halbes Jahr vorher. Freigaben, Einwilligungen und Aufnahmen in Randzeiten brauchen Vorlauf, vor allem in Einsatzleitzentralen und Wachen. Bei öffentlichen Budgets lohnt es sich, das Vorhaben schon im Vorjahr anzumelden.

  • Was lässt sich öffentlich zeigen, ohne Sicherheit und Taktik offenzulegen?

    Das entscheidet die Organisation Standpunkt für Standpunkt, vor der Aufnahme und vor der Veröffentlichung. Sensibles bleibt ausserhalb des Bildes oder in einer Fassung, die nur intern läuft, etwa in der Ausbildung.

  • Dürfen Mitarbeitende erkennbar sein, und was gilt für Patientinnen und Patienten?

    Mitarbeitende sind nur erkennbar, wenn sie eingewilligt haben; Räume, Fahrzeuge und Geräte lassen sich auch ohne Personen zeigen. Patientinnen, Patienten und Betroffene werden weder erkennbar gezeigt noch genannt. Begleitet die Kamera einen echten Einsatz, braucht es vorher ein Einwilligungskonzept, das alle Beteiligten kennen.

  • Lassen sich mit einem Rundgang Einsätze üben?

    Üben nicht, aber Fahrzeuge, Räume und Wege kennenlernen, bevor der erste Dienst beginnt. Handgriffe, Material und das Zusammenspiel im Einsatz bleiben der realen Übung vorbehalten. Interaktive Simulationen mit Verzweigungen und Auswertung sind ein eigenes Fach.

  • Was geschieht, wenn während der Aufnahme ein Alarm eingeht?

    Dann hat der Einsatz Vorrang, und die Aufnahme wird später fortgesetzt. Deshalb wird in Randzeiten und in Absprache mit der Einsatzleitung aufgenommen, wo nötig an mehreren kurzen Terminen.

  • Lässt sich derselbe Rundgang an der Messe, online und in der Schulung nutzen?

    Ja, wenn Länge, Sprachen und Freigaben von Anfang an darauf ausgelegt sind. Wechseln Fahrzeuge oder Räume, werden einzelne Standpunkte ergänzt, statt alles neu aufzunehmen.

  • Müssen Blaulichtorganisationen einen solchen Auftrag ausschreiben?

    Das hängt vom Beschaffungsrecht der Organisation und ihren internen Weisungen ab; klären kann das ihre Beschaffungsstelle. Die Offerte ist so aufgebaut, dass sie sich vergleichen lässt: Leistungen, Termine, Rechte und Betrieb sind einzeln ausgewiesen.

Die meisten Aufträge beginnen mit einer Frage.
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