Messen, Events und Tourneen

Messen, Events und Tourneen

Der Ort, der sich nicht mitnehmen lässt, kommt an den Stand.

CONCEPT360 in Winterthur produziert Eyecatcher für Messeauftritte von Marken, Herstellern und Institutionen: Filme und Installationen, die einen fernen oder verschlossenen Ort an den Stand holen. So lief «Meet the Elephants» für den Circus Knie auf der ganzen Schweizer Tournee im Zirkusfoyer, im Dauerbetrieb. Das Studio arbeitet seit 2005, und jede Produktion für den Stand ist auf die Zeit danach ausgelegt: Laden, online, nächste Messe.

Ihre Ausgangslage

Sie verantworten einen Messe- oder Eventauftritt, Marketing, Vertrieb oder Sponsoring, oder Sie gestalten den Stand mit, in der Agentur, der Szenografie oder im Messebau.

  • In der Halle voller Bildschirme zählt jede Sekunde.
  • Ihr Produkt ist zu gross für die Halle oder steht im Gebirge.
  • Premiere, Messe und Laden sollen dieselbe Geschichte erzählen.
  • Ihr Anlass oder Ihre Tournee wechselt jede Woche den Ort.

Ein Projekt

Bergsteiger mit Helm und Eisgerät auf einem schmalen Schneegrat, links tief unten ein grünes Tal, rechts Gletscher und Gipfel

Mammut «Eiger Extreme»

Zur vierten Generation der Mammut-Kollektion Eiger Extreme entstand ein Film an dem Berg, nach dem sie benannt ist. Die Kamera begleitete Mammut-Athleten auf den Gipfelgrat und an den Pilz in der Nordwand. Nach einer internen Premiere in Grindelwald im Herbst 2016 lief der Film an allen rund 30 Händleranlässen, an Outdoor-Messen und online. Ab 2017 kam die Verkaufsfläche dazu: Mammut Stores und Händler weltweit zeigten den Film, in Asien zusätzlich auf Chinesisch, Japanisch und Koreanisch.

  • AuftraggeberMammut Sports Group

Was ein Eyecatcher am Stand leistet

  • Ein Ort, der in keine Halle passt.

    Für ein paar Minuten sind die Besucher in der Nordwand, in der Einsatzleitzentrale oder auf dem Fahrersitz eines Crashtests.

  • Ein Anfang für das Gespräch.

    Wer eben dort war, bringt das erste Gesprächsthema gleich mit, und das Standpersonal kann daran anknüpfen.

  • Ein Blickfang für Umstehende.

    Rotunde, Wand und Projektion wirken auf alle, die vorbeigehen. An der Brillenstation zeigt ein Bildschirm mit, was in der Brille läuft.

  • Eine Produktion, viele Anlässe.

    Ein Film vom Berg läuft nach der Messe im Laden, online und auf Tournee weiter, wie Mammut #project360 (mehr unter Outdoor-Marken).

Weitere Arbeiten

  • AXA «One second away»

    AXA

    Ein Crashtest vom Fahrersitz aus, danach an Messen und Präventionsanlässen gezeigt; mehr unter Prävention.

  • SRF / Digitaltag

    SRF

    Im Zürcher Hauptbahnhof: in der Brille der Rand des «Meteo»-Dachs, unter den Füssen ein echtes Brett, dazu Wind. Idee und Produktionsleitung CONCEPT360, umgesetzt mit Vision11.

Formate

  • VR-Station

    eine Person pro Brille, bei drei Minuten Film rund zwölf pro Stunde; für Händleranlass, Fachpublikum und Foyer.

    360°-Video
  • Begehbare Rotunde

    ein Rundbild für viele gleichzeitig, ohne Brille; sechs Rotunden in vier Ausstellungen, 2007–2012.

    begehbare Rotunde
  • Panoramawand mit Zoom-Station

    ein Grossbild, das auch aus der Nähe überzeugt, daneben der Zoom am Bildschirm.

    Gigapixel-Panorama
  • Projektion im Raum

    für eine Gruppe, ohne Brille, wie die Rundprojektion für das Nationalmuseum (2007–2008).

    immersive Installation
  • Loop

    die flache Fassung für Bildschirm und LED-Wand.

    360°-Video
  • Rundgang am Stand

    für das Gespräch, wie bei Schutz & Rettung Zürich an Messen (2019).

    virtueller Rundgang

Ablauf

  1. 01 Anlass: Wer kommt, und was soll danach geschehen?

  2. 02 Format: Station, Rotunde, Wand oder Projektion; dazu Durchsatz, Betreuung, Sprachen und Weiterverwendung.

  3. 03 Dreh: am Schauplatz, mit Stationsfassung, Loop und Langfassung im Blick.

  4. 04 Integration: Daten, Druck, Technik und Testlauf mit dem Messebau.

  5. 05 Einsatz: Messe, Händleranlass, Laden, online, Tournee.

Rahmen

  • Passend sind Vorhaben, deren Inhalt einen Ort braucht, den die Besucher sonst nicht erreichen.

  • Geräte, Betreuung und Hygiene werden von Anfang an mitgeplant; Brillen und Betreuungspersonal lassen sich über Partner mieten.

  • Drehteller-Fotoboxen und reine Spielvermietung gibt es bei Eventverleihern; Kontakte vermittelt das Studio gern.

  • Das Studio begleitet jede Produktion von der ersten Frage bis zum ersten Messetag.

  • Wer im Bild erscheint, hat vorher eingewilligt.

Haltung

Die Brille lässt sich mieten.

Was darin zu sehen ist, entsteht eigens für den Ort und das Publikum.

Der Durchsatz wird geplant, nicht erhofft.

Fragen

  • Was macht ein immersives Erlebnis am Messestand zum Eyecatcher?

    Es holt an den Stand, was sich nicht mitnehmen lässt: die Nordwand, die Einsatzleitzentrale, die Sekunde des Aufpralls. Wer vorbeigeht, merkt, dass es hier etwas zu sehen gibt, und wer es gesehen hat, bringt das erste Gesprächsthema gleich mit. Was die Leute anzieht, ist der Inhalt; das Gerät ist austauschbar.

  • Wie viele Personen erreicht eine VR-Station pro Stunde?

    Rund zwölf pro Brille, wenn der Film drei Minuten dauert und Einführung, Wechsel und Reinigung zwei Minuten. Mit vier Plätzen sind es knapp 50. Werden mehr Besucher erwartet, braucht es mehr Plätze, eine kürzere Stationsfassung oder ein Format ohne Brille. So lässt sich die Warteschlange planen, bevor sie entsteht.

  • Brille oder ohne Brille: Was passt an den Stand?

    Oft beides: ein Format ohne Brille, das von weitem wirkt, und eine Brillenstation für das Gespräch. Rotunde, Panoramawand, Projektion und Zoom-Station erreichen alle, die vorbeigehen. Die Brille lohnt sich dort, wo jemand für einige Minuten ganz eintauchen soll, etwa an einem Händleranlass, und wo jemand die Station betreut.

  • Wer kümmert sich um Geräte, Betreuung und Hygiene?

    Das wird zusammen mit der Produktion geplant; Brillen und Betreuungspersonal lassen sich über Partner mieten. An einer Brillenstation führt jemand ein, hilft beim Aufsetzen und reinigt die Brille nach jeder Person. Tauschbare Polster und Einweg-Hygienemasken gehören dazu, und die Zeit dafür fliesst in die Durchsatzrechnung ein. Ist keine Betreuung möglich, passt ein Format ohne Brille besser.

  • Wie viel Platz und Aufbauzeit braucht ein Werk am Stand?

    Das hängt vom Format ab. Eine Brillenstation kommt mit wenigen Quadratmetern aus, eine Rotunde braucht ihren Durchmesser und einen Zugang. Eine Panoramawand braucht nur die Wand, eine Projektion einen abgedunkelten Bereich. Fläche, Höhe, Strom, Ton und Aufbaufenster werden mit dem Messebau geklärt, bevor gedreht wird.

  • Wie früh vor der Messe beginnt die Planung?

    Sobald Messetermin und Fläche feststehen. Konzept, Dreh und Integration richten sich nach diesem Datum. Ein Dreh am Berg hängt zusätzlich von Saison und Wetter ab, und die Abgabetermine für Druckdaten und Technik setzt der Messebau. Kurzfristig geht es, wenn Drehort und Anlass zusammenfallen: Die Skikjöring-Fahrt vom ersten Rennsonntag des White Turf in St. Moritz, gefilmt für Credit Suisse, lief sieben Tage später in VR-Brillen auf dem Renngelände. Für eine Berufsmesse kommen Einwilligungen von Mitarbeitenden und Lernenden und die Karriereseite dazu; mehr unter Employer Branding.

  • Was geschieht nach der Messe mit Film oder Installation?

    Beides kann weiterlaufen, wenn es von Anfang an dafür angelegt ist: mit Stationsfassung, flachem Loop, Trailer und Langfassung für online. Wie das aussieht, zeigt Mammut «Eiger Extreme» oben, vom Händleranlass bis auf die Verkaufsfläche. Die Installation des SRF-Digitaltags wurde 2018 erweitert und erneut eingesetzt. Welche Nutzungen, Fassungen und Laufzeiten der Auftrag umfasst, wird vor dem Dreh geregelt.

  • In welchen Sprachen läuft ein Film am Stand?

    In den Sprachen des Publikums. Sprecher, Untertitel und Einblendungen werden pro Sprache erstellt, das Bild bleibt dasselbe. Im Lärm einer Messehalle kommen Untertitel oft besser an als Ton. Für Asien kamen bei Mammut «Eiger Extreme» drei Sprachfassungen dazu.

  • Funktioniert das auch auf Tournee und im Foyer?

    Ja, wenn Technik und Film dafür ausgelegt sind. An der European Outdoor Film Tour in der Schweiz und in Deutschland stand für Mammut eine VR-Station im Foyer, mit einem Freeride-Film, den das Studio aus den Aufnahmen von Jérémie Heitz fertigte. «Deep Water Soloing», vom Studio konzipiert, inszeniert und nachbearbeitet, lief 2019/20 im Rahmenprogramm derselben Tournee. Nötig sind robuste Geräte, eine einfache Bedienung, Transportkisten und ein Film, der in Einlass und Pause passt.

  • Wie arbeitet das Studio mit dem Messebau zusammen?

    Das Studio liefert Inhalt, Dramaturgie und Fassungen, der Messebau Stand, Grafik und Technikeinbau. Schnittstellen und Abgabetermine werden vor dem Dreh festgelegt. Bei den Ausstellungen gab es beide Varianten: In Schwyz entstand die Rotunde zusammen mit Ausstellungsarchitektur, Ausstellungsbau und Projektionstechnik, in Stans baute das Studio sie selbst. Wer welchen Teil übernimmt, steht transparent in der Offerte.

Die meisten Aufträge beginnen mit einer Frage.
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