Outdoor-Marken

Outdoor-Marken

Die Marke dorthin bringen, wo ihr Versprechen gilt.

CONCEPT360 in Winterthur dreht für Outdoor-Marken und ihre Agenturen Filme, Rundbilder und Touren dort, wo die Produkte gebraucht werden: in der Nordwand, am Grat, auf dem Gipfel, in der Luft. Für Mammut entstanden sechs Produktionen, darunter #project360, von der Eiger-Nordwand bis zum Gipfel des Everest. Am Eiger filmte das Studio, das seit 2005 besteht, auch für Blick und SRF.

Ihre Ausgangslage

Sie verantworten Marke, Marketing, Content oder Produkt einer Outdoor-Marke, oder Sie betreuen eine Outdoor-Marke in der Agentur.

  • Premiere, Händler, Messe und Laden brauchen dasselbe Bild.
  • Die Route Ihres Produkts kennen nur die, die sie gehen.
  • Athleten, Saison und Marktstart müssen zusammenpassen.
  • Am Berg hat das Wetter das letzte Wort über Ihren Dreh.

Ein Projekt

Bergsteiger mit Rucksack in einer steilen Schneeflanke, darunter ein zweiter mit Kamera an einer Stange über dem Rucksack

Mammut #project360

Für die Kampagne entstand ein eigens konstruiertes Tragesystem mit Kameras, gebaut für extremes Gelände und getragen von den Bergsteigern, die die Routen selbst gingen. Den Anfang machte 2014 die Eiger-Nordwand mit Dani Arnold und Stephan Siegrist. Es folgten über 40 Routen, und 2016 trugen vier Sherpas das System auf der Everest-Südroute bis zum Gipfel. Die Touren liefen online, an der ISPO, an der OutDoor und in Mammut Stores, dazu im Rahmenprogramm der European Outdoor Film Tour in der Schweiz und in Deutschland. Konzeption, Tragesystem, Aufnahme und Postproduktion lagen beim Studio. Die Kampagne erhielt unter anderem Cannes Lions Bronze und den Swiss Sponsorship Award.

  • AuftraggeberMammut Sports Group

Was ein Dreh am Berg leistet

  • Die Perspektive der Seilschaft.

    Wer nie selbst am Grat stehen wird, folgt der Route Schritt für Schritt, aus der Sicht derer, die sie gehen.

  • Hochgebirge und Luft.

    Licht, Wetter und Höhe lassen sich nicht nachbauen. Gedreht wird am Ort, auch mit der Kamera 30 Meter unter dem Helikopter oder an einer eigens gebauten Halterung der Wingsuit-Piloten.

  • Fassungen für jeden Ort.

    Premiere, Händleranlass, Outdoor-Messe, Verkaufsfläche und online: Was jeder Kanal braucht, wird schon beim Dreh mitgeplant.

  • Die Marke am Filmfestival.

    An der European Outdoor Film Tour stand im Foyer eine VR-Station mit einem Freeride-Film für Mammut; die Postproduktion lag beim Studio.

Weitere Arbeiten

Formate

  • 360°-Video

    der Film aus der Sicht der Seilschaft, des Freeriders oder des Piloten; für Kampagne, Händleranlass, Messe und Laden.

  • Gigapixel-Panorama

    das Rundbild vom Set oder vom Gipfel, für Messewand und Laden, wo man nah ans Bild tritt, oder als Zoom-Station.

Ablauf

  1. 01 Erstgespräch: mit Marke und Agentur über Kollektion und Marktstart.

  2. 02 Konzept und Route: Perspektive, wer die Kamera trägt, welche Fassungen es braucht.

  3. 03 Vorbereitung: Kamerasystem, Sicherheit, Bewilligungen, Reservetage.

  4. 04 Dreh am Berg: so lange Wetter und Bedingungen es zulassen.

  5. 05 Postproduktion: Film, Trailer, Sprachfassungen.

  6. 06 Einsatz: Premiere, Händleranlass, Messe, Laden, online, Festival.

Rahmen

  • Passend sind Marken mit Bergherkunft und Vorhaben mit Athleten auf realen Routen.

  • Gedreht wird nur, was sich sicher drehen lässt. Das Wetter hat Vorrang vor dem Plan.

  • Genügt für eine Ladenwand ein bestehendes Bild, lassen sich auf matthias-taugwalder.com Alpenpanoramen lizenzieren.

Fragen

  • Wer trägt die Kamera am Berg?

    Wer die Route sicher gehen kann: je nach Vorhaben die Athleten selbst, ein Mitglied der Seilschaft oder das Studio. Jérémie Heitz filmte seine Abfahrten für Mammut selbst, das Studio machte daraus einen 360°-Film und einen Trailer. Bei Mammut Deep Water Soloing, in der Saison 2019/20 im Rahmenprogramm der European Outdoor Film Tour gezeigt, lagen Konzeption, Regie und Postproduktion beim Studio, die Kamera nicht. Wo jemand steht und wer sichert, entscheiden Sicherheit und Bergführung, nicht die Einstellung.

  • Wie lange vor dem Marktstart wird im Hochgebirge gedreht, und was, wenn das Wetter nicht mitspielt?

    In der Saison vor dem Marktstart, so früh, dass Film, Trailer und Sprachfassungen bis zur Premiere fertig sind. Spielt das Wetter nicht mit, greifen Reservetage und Ersatztermine, die von Anfang an eingeplant sind. Wie viel Vorlauf es braucht, hängt von Route, Athletenkalender und Zahl der Fassungen ab.

  • Wie arbeiten Outdoor-Marke, Agentur und Studio zusammen?

    Mit klar verteilten Rollen: Oft kommt die Idee von der Agentur, und das Studio übernimmt die Umsetzung am Berg. Konzept, Produktion im Hochgebirge und Ausspielung lassen sich mit der Agentur aufteilen. Wie das Studio genannt wird und wer gegenüber der Marke auftritt, wird zu Beginn vereinbart.

  • Welche Rechte gelten für Athleten, Material und Nutzung?

    Die Rechte richten sich nach der Nutzung, die vor dem Dreh vereinbart wird: Kanäle, Märkte und Laufzeit, Weitergabe an Händler und Ländergesellschaften, Nennung der Athleten. Die Bildrechte der Athleten regelt die Marke direkt mit ihnen; bringen sie eigenes Filmmaterial ein, gehört es in dieselbe Vereinbarung. Fremde Marken an Ausrüstung und Kleidung werden vor dem Dreh besprochen.

  • Was entsteht aus einem Dreh ausser dem 360°-Film?

    Trailer und Sprachfassungen, dazu Rundbilder für Messewand und Laden, je nachdem, wo die Marke auftritt. Für Mammut entstand 2011 zum Auftakt von «150 Peaks» in 15 Minuten ein Rundbild vom Set, so hoch aufgelöst, dass jedes Gesicht zu erkennen ist. Welche Fassungen es braucht, gehört vor dem ersten Drehtag ins Konzept.

  • Was geschieht, wenn die Kollektion wechselt?

    Der Ort bleibt, und um ihn geht es: Route, Wand und Gipfel. Was saisonal ist, wird so umgesetzt, dass es sich in einer neuen Fassung ersetzen lässt. #project360 wuchs von 2014 bis 2016 Route für Route.

  • Geht das auch über ein Medienhaus oder als Sponsoring?

    Ja. Eine Marke kann als Sponsor eines Films auftreten, den ein Medienhaus in Auftrag gibt. Für Blick entstand 2016 am Corvatsch ein Downhill-Film auf Pistenschnee, weit über der Baumgrenze, mit Kameras auf dem Helm, an der Strecke und in der Luft; Auftraggeber war Ringier, Swisscom trat als Sponsor auf. Für Ringier entstanden von 2010 bis 2019 über ein Dutzend Produktionen.

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