Gesundheit und Pflege

Gesundheit und Pflege

Ein Blick hinein schafft Vertrauen: ins Zimmer, auf die Station, in den Garten.

CONCEPT360 in Winterthur produziert für Spitäler, Kliniken sowie Alters- und Pflegeheime in der Schweiz Rundgänge, die zeigen, was hinter den Türen liegt: das Zimmer, die Station, den Weg vom Eingang bis in den Garten. Wer eintritt, und alle, die begleiten, machen sich so vorab ein Bild, ebenso künftige Mitarbeitende und Lernende. Ein Beispiel ist der Rundgang durch die Pflegimuri im ehemaligen Kloster Muri. Das Studio besteht seit 2005 und zeigt Räume so, wie man sie beim Besuch antrifft.

Ihre Ausgangslage

Sie verantworten in einem Spital, einer Klinik oder einem Pflegeheim die Leitung, die Pflege, die Kommunikation, die Personalgewinnung oder den Eintritt.

  • Patienten und Angehörige wollen wissen, was sie erwartet.
  • Ihre Fotos zeigen einzelne Räume, nicht das ganze Haus.
  • OP und Intensivstation bleiben beim Schnuppern verschlossen.
  • Ihrer Pflege fehlt Personal, und die Lücke wird grösser.

Ein Projekt

Pflegimuri / Rundgang

Ein interaktiver Rundgang durch die Pflegimuri im ehemaligen Benediktinerkloster Muri, in dessen Ostflügel seit 1909 ein Pflegeheim besteht. Der Rundgang entstand für die Website der Pflegimuri und führt durch Zimmer und Häuser auf dem Klosterareal, in die Küche und hinaus in den Pflegipark mit dem Fürstabgarten. Bei einem Haus mit Geschichte gehören Gelände, Gebäude und Garten in denselben Rundgang.

  • AuftraggeberPflegimuri

Was ein Einblick leistet

  • Vertrauen vor dem ersten Besuch.

    Wer Zimmer, Station und Wege schon gesehen hat, kommt vorbereitet. Fragen lassen sich vorher sammeln, in der Familie oder mit dem Eintrittsmanagement, und das Gespräch vor Ort dreht sich um Pflege, Behandlung und Ablauf statt um die Räume.

  • Sich vorab ein Bild machen.

    Patientinnen, Patienten und Angehörige gehen vom Eingang bis ins Zimmer und hinaus in den Garten, in ihrem Tempo und so oft sie wollen, auch aus der Ferne.

  • Orientierung auf dem Areal.

    Auf einem grossen Spitalgelände zeigt der Rundgang, wo Eingang, Parkplatz und Station liegen, auf Wunsch mit einem Rundbild aus der Luft als Einstieg.

  • Das Haus mit seiner Geschichte.

    Was ein Haus besonders macht, bekommt im Rundgang seinen Platz: bei der Pflegimuri das Klosterareal und der Fürstabgarten. Kurze Texte an einzelnen Standpunkten erzählen, was ein Bild allein nicht sagt.

  • Arbeitgeber und Lernende.

    Künftige Pflegefachpersonen, Fachleute Gesundheit und Lernende sehen Station, Operationssaal oder Wohnbereich, bevor sie schnuppern oder sich bewerben.

Weitere Arbeiten

  • Aus dem Rettungswesen

    Rega / Flotte

    Schweizerische Rettungsflugwacht Rega

    Rundgänge durch Ambulanzjet und Rettungshelikopter in vier Sprachen, vom Cockpit bis zu den Tragen, genutzt auch in Rekrutierung und Ausbildung.

  • Schutz & Rettung Zürich / Rundgang

    Schutz & Rettung Zürich

    bis in den Behandlungsraum einer Ambulanz, gezeigt an Messen und online und genutzt in Schulungen.

Formate

  • virtueller Rundgang

    Zimmer, Station, Gemeinschaftsräume und Garten als Weg durch das Haus, auf der Website, im Browser und ohne Brille.

  • 360°-Video

    ein Weg als Film, etwa vom Eingang bis auf die Station, im Browser und auf dem Smartphone.

  • Employer Branding

    derselbe Rundgang auf der Karriereseite, an der Berufsmesse und vor dem Schnuppertag.

Ablauf

  1. 01 Gespräch mit Leitung, Pflege und Kommunikation über Zweck (Eintritt, Personal oder beides) und Räume.

  2. 02 Konzept mit Wegen, Standpunkten und kurzen Texten, dazu Musterzimmer, Hygienevorgaben und Einwilligungen klären.

  3. 03 Aufnahmen ohne Störung des Betriebs, abgestimmt mit Pflege und Hygiene.

  4. 04 Postproduktion und Texte, Freigabe durch das Haus.

  5. 05 Veröffentlichung auf der Website; bei neu eingerichteten Zimmern oder Abteilungen lassen sich einzelne Standpunkte ersetzen.

Rahmen

  • CONCEPT360 übernimmt Rundgänge dort, wo ein Haus mehr erzählen soll: bei besonderer Architektur oder Geschichte, bei einem Neubau oder wenn ein Rundgang zwei Zwecken dient, dem Eintritt und der Suche nach Personal.

  • Standardrundgänge durch Zimmer und Gemeinschaftsräume bieten spezialisierte Anbieter im Paket an; Adressen gibt es auf Anfrage.

  • Aufgenommen werden leere oder eigens eingerichtete Zimmer. Persönliche Gegenstände, Bildschirme und Akten bleiben ausserhalb des Bildes, und niemand wird ohne Einwilligung erkennbar gezeigt.

  • In Operationssaal, Intensivstation und anderen Hygienezonen wird nach den Vorgaben des Hauses aufgenommen, ausserhalb des Betriebs.

Fragen

  • Was bringt ein Rundgang Patientinnen, Patienten und Angehörigen vor dem Eintritt?

    Sie lernen das Haus kennen, bevor sie hingehen, auch aus der Ferne. Wer die Räume schon gesehen hat, kann sich bei der Besichtigung oder im Aufnahmegespräch auf das Wesentliche konzentrieren: auf Pflege, Behandlung, Tagesablauf und Kosten. Den Besuch vor Ort ersetzt der Rundgang nicht, er bereitet ihn vor.

  • Zeigt ein Rundgang das Haus so, wie es ist?

    So, wie man es bei einem Besuch antrifft: aufgeräumt, nicht inszeniert, bei Tageslicht. Gezeigt werden Wege und Zusammenhänge statt einzelner Schauseiten. Der Eindruck vor Ort soll dem Bild entsprechen, das man sich zu Hause gemacht hat; darauf beruht das Vertrauen.

  • Werden Menschen gezeigt?

    Nur mit ihrer Einwilligung. Atmosphäre und Alltag lassen sich auch zeigen, ohne Personen erkennbar abzubilden. Wer nicht selbst einwilligen kann, etwa bei fortgeschrittener Demenz oder während einer Behandlung, wird nicht erkennbar gezeigt.

  • Lassen sich Operationssaal, Intensivstation oder Gebärsaal zeigen?

    Ja, wenn das Haus sie freigibt. Aufgenommen wird in Räumen ausser Betrieb und nach den Hygienevorgaben des Hauses, ohne Patientinnen und Patienten. Gerade diese Räume sind beim Schnuppern und an Infoabenden oft nicht zugänglich.

  • Wie stark stört die Aufnahme den Betrieb?

    Kaum. Aufgenommen wird in ruhigen Stunden und in Absprache mit Pflege und Stationsleitung. Gemeinschafts- und Behandlungsräume kommen dran, wenn sie leer sind, und niemand muss etwas vorbereiten.

  • Hilft ein Rundgang auch bei der Suche nach Pflegepersonal und Lernenden?

    Ja, derselbe Rundgang lässt sich auf der Karriereseite, an Berufsmessen und vor Schnuppertagen einsetzen. Wie viele Bewerbungen daraus entstehen, lässt sich nicht versprechen. Was Arbeitgeber über die Pflege hinaus beachten, von der Einwilligung der Mitarbeitenden bis zur Frage, was sich messen lässt, steht unter Employer Branding.

  • Was unterscheidet das von einem Standardrundgang?

    Die Planung: Wege, Standpunkte und kurze Texte folgen dem, was das Haus ausmacht. Was den Aufwand bestimmt, steht unter virtueller Rundgang.

  • Wann ist der richtige Zeitpunkt, etwa bei einem Neubau oder einer neuen Website?

    Rund vier Monate vor der geplanten Veröffentlichung, damit Konzept, Aufnahmen und Freigabe genug Zeit haben. Einen Neubau nimmt man am besten zwischen Einrichtung und Inbetriebnahme auf, solange die Räume noch leer sind.

Die meisten Aufträge beginnen mit einer Frage.
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