Bauwerke und Grossprojekte

Bauwerke und Grossprojekte

Die Bauzeit festhalten, solange es sie gibt.

CONCEPT360 in Winterthur hält für Bauherrschaften und Bahnbetreiber die Bauzeit fest, bei einer neuen Seilbahn, einer Gipfelstation oder einem Tunnel. Das Studio besteht seit 2005 und filmte für SRF im fertigen Gotthard-Basistunnel, im Schacht und aus der Luft. Nach der Eröffnung ist die Bauphase verschwunden. Von festen Standpunkten aus lässt sie sich Zustand für Zustand dokumentieren, für Kommunikation, Festakt und die neuen Räume.

Ihre Ausgangslage

Sie vertreten eine Bauherrschaft oder einen Bahnbetreiber, in der Geschäftsleitung, in Marketing und Kommunikation oder in der Projektleitung.

  • Ihre Eröffnung braucht Bilder, bevor das Bauwerk steht.
  • Ihre Baustelle ist gesperrt, das Interesse daran ist gross.
  • Ihre alte Bahn wird zurückgebaut, die letzte Fahrt naht.
  • Architekt, Unternehmer und Hersteller wollen dieselben Bilder.

Ein Projekt

Beleuchtete Tunnelröhre mit Gleis, seitlichen Gehwegen und gelben Handläufen, die in der Ferne zusammenlaufen

SRF «Gotthard»

Eine Woche vor der Eröffnung im Juni 2016 zeigte SRF den Gotthard-Basistunnel rundum: von der Lokomotive aus, im Schachtlift von Sedrun und aus der Luft entlang der Tunnelachse. Den Kameraträger am Helikopter baute das Studio eigens dafür, zusammen mit tpc; der Film lief in der offiziellen Auswahl von FIVARS in Toronto. Gedreht wurde unter Tag, im Schacht und in der Luft, mit festem Termin vor der Eröffnung. Der Film zeigt das fertige Bauwerk, nicht die Bauphase. Die Bauzeit davor festzuhalten, ist das Angebot an die Bauherrschaft.

  • AuftraggeberSchweizer Radio und Fernsehen SRF

Was die Aufnahmen leisten

  • Ein Zustand, der bleibt.

    Wie die Baustelle an einem bestimmten Tag aussah, lässt sich nach der Eröffnung nicht nachholen. Aufnahmen von festen Standpunkten halten diesen Zustand rundum fest, so scharf, dass sich Jahre später noch Details heranzoomen lassen.

  • Vom selben Standpunkt aus vergleichen.

    Fest eingemessene Standpunkte zeigen Phase für Phase denselben Ort. So wird sichtbar, was zwischen zwei Begehungen entstanden ist.

  • Lage und Massstab.

    Ein begehbares Abbild zeigt, wo was steht und wie gross es ist. Gäste, Gemeinde und Aktionäre sehen aus eigener Perspektive, was entsteht.

  • Die Baustelle von oben.

    Von oben zeigt sich eine Baustelle als Ganzes: Installationsplatz, Trasse und die Lage im Gelände. Lässt sich dieselbe Position in der Luft wiederholen, wird auch der Fortschritt Phase für Phase vergleichbar. Für SRF «Gotthard» folgte die Kamera aus der Luft der Achse des Tunnels.

Weitere Arbeiten

  • Synagoge Basel

    der Betsaal in einem hochaufgelösten Rundbild bis zur bemalten Decke, im Zustand von 2012.

  • Eggishorn «Der Berg im Bild»

    Bergbahnen Fiesch-Eggishorn

    Am Wanderweg lag an den Standorten früher Fotografen deren historisches Bild bereit, zum Vergleich mit dem Blick von heute. Auftraggeberin war die Bergbahn.

Formate

  • Gigapixel-Panorama

    der Bauzustand von festen Standpunkten, rundum und zoombar, für Station, Bericht und Druck.

  • 360°-Video und VR

    Rohbau, Seilzug oder die letzte Fahrt der alten Bahn als Film, aus der Luft entlang der Achse.

  • Räume und Installationen

    Rundbild oder Wand aus der eigenen Baugeschichte in der neuen Station.

  • Virtueller Rundgang

    durch das fertige Bauwerk, bevor die Gäste kommen, nach Absprache mit dem Architekturbüro.

Ablauf

  1. 01 Gespräch mit der Bauherrschaft über Anlass, Meilensteine und Nutzung.

  2. 02 Rechte und Zutritt: Zustimmung der Rechteinhaber am Bauwerk, Aufnahmebewilligung, Sicherheit.

  3. 03 Standpunkte mit der Bauleitung festlegen und einmessen, einmal für alle Phasen.

  4. 04 Begehung pro Meilenstein, abgestimmt mit der Bauleitung.

  5. 05 Lieferung pro Phase, jede Aufnahme als «Bauzustand» mit Datum bezeichnet.

  6. 06 Auswahl für Eröffnung und Station, zusammen mit der Szenografie.

Rahmen

  • Die Bauherrschaft holt vor der ersten Begehung die schriftliche Zustimmung der Rechteinhaber zur Abbildung des Bauwerks ein. Das fertige Bauwerk erscheint erst, nachdem das Architekturbüro es selbst veröffentlicht hat.

  • Zeitpunkt, Begleitung und Schutzausrüstung bestimmt die Bauleitung. Begangen wird bevorzugt in Arbeitspausen oder an arbeitsfreien Tagen, und Personen auf der Baustelle sind nicht erkennbar.

  • Die Fotografie des fertigen Bauwerks für das Architekturbüro bleibt davon unberührt, ebenso Vermessung, Inspektion und Gutachten der Ingenieurbüros.

  • Keine Bindung über mehrere Jahre: Jede Begehung wird einzeln bestellt.

Fragen

  • Ab wann lohnt es sich, die Bauzeit festzuhalten?

    Sobald Bauprogramm und Meilensteine feststehen. Vor der ersten Begehung werden Rechte und Zutritt geklärt, danach richtet sich alles nach den Meilensteinen: Baubeginn, Rohbau, Seilzug, Montage, Rückbau der alten Anlage, Eröffnung. Wer Bilder für die neuen Räume will, braucht sie, bevor die Szenografie entscheidet, oft ein bis zwei Jahre vor der Eröffnung. Auch die Fertigstellung allein kann ein Anlass sein.

  • Wie oft wird aufgenommen, und von wo?

    Einmal pro Meilenstein, von wenigen fest eingemessenen Standpunkten aus. Weil jede Begehung dieselben Standpunkte nutzt, lassen sich die Phasen später direkt vergleichen. Jede Aufnahme ist als «Bauzustand» mit Datum bezeichnet.

  • Wer muss zustimmen, bevor fotografiert wird?

    Die Bauherrschaft, die Zutritt und Aufnahmebewilligung erteilt, und die Bauleitung, die für die Sicherheit zuständig ist. Meist hält das Architekturbüro die Urheberrechte am Bauwerk; ob und wie es abgebildet und weitergegeben werden darf, klärt die Bauherrschaft vor der ersten Begehung. Bei Bauten mit öffentlicher Beteiligung kommt die zuständige Amtsstelle dazu.

  • Sind Arbeiterinnen und Arbeiter auf den Bildern erkennbar?

    Nein. Begangen wird, wann die Bauleitung es festlegt, bevorzugt in Arbeitspausen oder an arbeitsfreien Tagen. Instruktion und Schutzausrüstung gehören zu jeder Begehung. Wer trotzdem ins Bild kommt, wird nicht erkennbar aufgenommen oder retuschiert, und eine Stelle der Bauherrschaft gibt Personen- und Sicherheitsfragen frei, bevor etwas veröffentlicht wird.

  • Was entsteht daraus für die Eröffnung und die neuen Räume?

    Bilder für Kommunikation, Geschäftsbericht und Medien, ausdrücklich auch für die Agentur, die den Festakt verantwortet. In der neuen Station kann die eigene Baugeschichte zur Wand, zum Rundbild oder zur Zoom-Station werden. Die Auswahl entsteht mit der Szenografie, bevor diese über die Wände entscheidet.

  • Es gibt schon laufende Baustellenbilder. Was kommt dazu?

    Laufende Baustellenbilder zeigen, wie weit der Bau ist. Aufnahmen von fest eingemessenen Standpunkten halten zusätzlich den ganzen Raum eines Bauzustands fest: rundum, zoombar, druckfähig und Phase für Phase vom selben Ort aus vergleichbar. Ein datierter Zustand behält seinen Wert, auch für ein späteres Jubiläum. In der Synagoge Basel griffen spätere Restaurierungsarbeiten auf die Rundbilder von 2012 zurück.

  • Dürfen Architekturbüro, Unternehmer und Hersteller die Aufnahmen nutzen?

    Ja, jeweils im vereinbarten Umfang, wenn die Bauherrschaft sie dazu einlädt. Das Architekturbüro nutzt die Aufnahmen für eigene Medien und Wettbewerbe, Unternehmer und Seilbahnhersteller für Bilder ihrer eigenen Leistung, die Presse für redaktionelle Beiträge. Umfang und Beitritt werden vor der ersten Begehung vereinbart, ebenso die Nennung des Urhebers.

  • Braucht es einen Vertrag über die ganze Bauzeit?

    Nein. Vereinbart wird jeweils eine Begehung; weitere Phasen sind in der Offerte beschrieben und werden einzeln bestellt. So bindet sich niemand über Jahre, bevor die erste Lieferung vorliegt.

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