Luxusimmobilien und Architektur

Luxusimmobilien und Architektur

Die erste Besichtigung beginnt vor der Anreise.

CONCEPT360 in Winterthur fotografiert Luxusimmobilien und Architektur für Makler und Entwickler, damit sich Interessenten, die nicht vor Ort sind, vorab ein Bild von Licht, Raumfolge und Aussicht machen können. Für Alpincervino in Zermatt entstanden von 2005 bis 2011 Rundgänge durch Chalets und Wohnungen mit Blick aufs Matterhorn. Der Wert solcher Objekte liegt weniger in der Zimmerzahl als in dem, was man erst bei einer Besichtigung erlebt. Das Studio besteht seit 2005 und nimmt Aufträge dort an, wo Lage, Aussicht oder Architektur diesen Wert ausmachen.

Ihre Ausgangslage

Sie verkaufen als Makler Objekte im oberen Segment, entwickeln einen Neubau oder haben als Architekturbüro ein Haus mit eigener Handschrift gebaut.

  • Ihr Objekt liegt in den Bergen, Ihre Interessenten weit weg.

  • Jede Besichtigung kostet Sie und den Käufer eine Anreise.

  • Ihre Verkäufer wollen keine öffentliche Galerie im Netz.

  • Besichtigt wird im Winter, die Terrasse wirkt im Sommer.

Ein Projekt

Graues Ledersofa unter Dachbalken, rechts Glastisch und Sessel vor Fenstern mit dem verschneiten Matterhorn

Alpincervino / Luxusimmobilien am Matterhorn

Alpincervino verkauft und verwaltet seit 1987 Immobilien in Zermatt. Für die Vermarktung exklusiver Chalets und Wohnungen wurden die Objekte aufgenommen, im Sommer wie im Winter. Die Rundgänge führen in Wohnzimmer unter Holzbalken, vor ein Cheminée mit Steinbockkopf und in Schlafzimmer mit Holztäfer; von Fenstern und Balkonen reicht der Blick über die Dächer von Zermatt bis zum Matterhorn. Von 2005 bis 2011 kamen laufend neue Objekte dazu.

  • AuftraggeberAlpincervino

Was eine Inszenierung leistet

  • Eine erste Besichtigung aus der Ferne.

    Interessenten machen sich vorab ein Bild von Lage, Raumfolge und Aussicht. Das ersetzt die Besichtigung vor Ort nicht, kann sie aber gezielter machen.

  • Licht und Material wie in einer Architekturaufnahme.

    Jeder Standpunkt wird fotografiert, zur passenden Tageszeit und im Licht des Ortes, wo nötig ergänzt. Es geht um die Gestaltung des Bildes, nicht um die Vermessung der Räume.

  • Eine geführte Folge.

    Der Rundgang folgt dem Weg einer persönlichen Besichtigung, vom Eingang bis auf die Terrasse. Stationen ergänzen, was im Bild nicht zu sehen ist.

  • Innen und aussen als ein Raum.

    Am Fenster stehen und sich umdrehen: Wohnraum, Terrasse und Aussicht erscheinen zusammen, auf Wunsch im Winter und im Sommer vom selben Standpunkt.

  • Diskretion.

    Gezeigt wird nur, was die Verkäufer freigeben, und nur denen, die der Makler einlädt.

  • Die Lage von oben.

    Wie ein Haus am Hang liegt, wohin die Terrasse schaut und wie nah See, Dorf oder Piste sind, zeigt ein Rundbild aus der Luft auf einen Blick. Aufgenommen wird mit Rücksicht auf die Nachbarschaft, und gezeigt wird auch hier nur, was die Verkäufer freigeben.

Weitere Arbeiten

  • Knies Kinderzoo / Zauberhut

    Ein Eventlokal, im Rundgang in drei Bestuhlungen gezeigt, damit Veranstalter es vorab besichtigen können.

  • Giardina / Rundgang

    Rundbilder von Schaugärten in der Messe Zürich, menschenleer und ausgeleuchtet.

Formate

  • virtueller Rundgang

    die geführte Besichtigung durch Räume, Terrasse und Aussicht, mit beschränktem Zugang.

  • Gigapixel-Panorama

    die Aussicht als zoombares Bild und als Wand im Verkaufsraum, vor die Interessenten nah herantreten.

Ablauf

  1. 01 Gespräch: Objekt, Verkäufer, wer die Aufnahmen sehen soll.

  2. 02 Freigaben: Einwilligung der Eigentümer; bei Architektur mit Werkcharakter die Zustimmung der Rechteinhaber, in der Regel des Architekturbüros.

  3. 03 Aufnahme: Standpunkt für Standpunkt, im Licht des Ortes, wo nötig ergänzt.

  4. 04 Abfolge: Weg durch das Objekt, Stationen, Sprachen.

  5. 05 Ausspielung: geschützter Link, Verkaufsgespräch, Verkaufs­dokumentation, Verkaufsraum.

  6. 06 Abschluss: Zugang schliessen, Archiv nach Vereinbarung.

Rahmen

  • Für Standardobjekte, Mietwohnungen und Portalinserate sind spezialisierte Anbieter die bessere Wahl; Adressen nennt das Studio auf Wunsch.

  • Nicht angeboten werden Grundriss- und Vermessungsscans, virtuelles Möblieren und Aufträge mit Lieferung am nächsten Tag.

  • Personen und persönliche Gegenstände erscheinen nicht im Bild, und veröffentlicht wird nur mit Einwilligung der Eigentümer.

  • Die Aufnahmen zeigen ein Objekt. Preis und Verkaufsdauer bestimmen Lage, Objekt und Markt.

Fragen

  • Was unterscheidet die Inszenierung einer Luxusimmobilie von einem Rundgang auf dem Immobilienportal?

    Die Inszenierung führt in fester Abfolge durch das Objekt, wie eine persönliche Besichtigung, mit Bildern, die zur passenden Tageszeit fotografiert sind. Auf Wunsch erklären Stationen Material, Ausbau und Aussicht. Ein Rundgang fürs Portal zeigt Räume schnell und vollständig, oft als Scan, und ist für viele Objekte das richtige Mittel.

  • Für welche Objekte eignet sich das, und wann genügen gute Bilder?

    Für Objekte, deren Wert in Lage, Aussicht oder Architektur liegt, etwa Chalets in den Bergen oder Häuser am See. Für die meisten Objekte genügen gute Bilder. Die Inszenierung lohnt sich, wo die Raumfolge den Wert ausmacht und Interessenten nicht vor Ort sind; sie ist für einzelne Objekte gedacht, nicht für ein ganzes Portfolio.

  • Wie bleiben Adresse und Privatsphäre der Eigentümer geschützt?

    Zugang erhalten nur Interessenten, die der Makler einlädt, auf Wunsch befristet. Hausnummer und Namen erscheinen nicht, ebenso wenig Personen und persönliche Gegenstände. Wo die Aussicht die Lage verrät, wird gemeinsam entschieden, welche Blicke gezeigt werden. Ohne Einwilligung der Eigentümer wird nichts veröffentlicht.

  • Wie wird mit dem Architekturbüro und dem Verkauf abgestimmt?

    Vor der Aufnahme, damit Zugang, Freigaben und Rechte geklärt sind, bevor fotografiert wird. Der Makler legt fest, wer die Aufnahmen sieht und wofür sie dienen; die Eigentümer geben frei, was gezeigt wird. Ist das Haus ein Werk mit Autorschaft, hält meist das Architekturbüro die Urheberrechte. Seine Zustimmung wird vorher eingeholt, und seine Sicht auf Raumfolge und Licht fliesst in die Abfolge ein. Aufnahme und Freigaben koordiniert das Studio.

  • Wo kommen die Aufnahmen zum Einsatz: im Verkaufsgespräch, in der Verkaufs­dokumentation, im Verkaufsraum?

    An allen drei Orten, jeweils in der passenden Form: im Gespräch auf dem Bildschirm, vor der Anreise als geschützter Link, in der Dokumentation als Bilder. Im Verkaufsraum eines Neubaus kann die Aussicht eine ganze Wand füllen. Eine VR-Brille lohnt sich nur im begleiteten Gespräch.

  • Wann sollten die Aufnahmen entstehen?

    Am besten vor Beginn der Vermarktung, wenn das Objekt eingerichtet ist, und zu der Tageszeit, in der Licht und Aussicht zur Geltung kommen. Wird ein Objekt über mehrere Jahreszeiten angeboten, lassen sich Winter und Sommer vom selben Standpunkt aufnehmen. Wie viel Vorlauf es braucht, hängt von Wetter und Jahreszeit ab und wird im ersten Gespräch geklärt.

  • Was geschieht mit den Aufnahmen nach dem Verkauf?

    Der Zugang wird geschlossen, wenn nichts anderes vereinbart ist. Wer die Aufnahmen danach nutzen darf, etwa die früheren Eigentümer als Erinnerung oder das Architekturbüro für sein Werkverzeichnis, wird im Auftrag festgelegt; die neuen Eigentümer werden vorher gefragt.

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