Sonderausstellung «Top of the Alps» - 2011/2012
Gletschergarten, Luzern
«Berggipfel in Griffnähe und tiefe Abgründe direkt vor den Füssen»tagesschau.sf.tv, 10. November 2011
«Seit heute ist Luzern um eine Attraktion reicher»fotointern.ch, 11. November 2011
Ausschnitt Medienmitteilung, November 2011:
Das Wichtigste in Kürze
Die Sonderaustellung Top of the Alps des Gletschergartens Luzern widmet sich der modernen Panorama-Fotografie des vergletscherten Hochgebirges. Die grossformatigen und hochaufgelösten Bilder aus den Alpen stammen von zwei Pionieren der alpinen Panorama-Fotografie: Willi P. Burkhardt aus Buochs und Matthias Taugwalder aus Zermatt.
Top of the Alps im Kontext des Gletschergartens
Seit seiner Gründung im Jahre 1873 sind es die Alpen und deren Natur, woraus der Gletschergarten seine Themen und Inszenierungen ableitet. Im Aussenbereich des Museums zeugen die eindrücklichen Gletschertöpfe von der Gestaltungskraft der Natur. Dem Wunsch des Menschen, sich ein miniaturisiertes Bild dieser alpinen Landschaften zu machen, wird im Innern des Museums nachgekommen: Dort bezeugen weltweit einmalige Landschaftsreliefs, aber auch historische Karten von der unermüdlichen Schaffenskraft früherer Kartografen. An diese Tradition im Dienste eines urmenschlichen Bedürfnisses, sich im Raum zu orientieren und Übersicht zu gewinnen, schliesst die Sonderausstellung Top of the Alps an.
Begehbare Panorama-Rotunden als zentrale Ausstellungsobjekte
Zentraler Inhalt der Ausstellung sind sieben grossformatige Panoramabilder aus verschiedenen (noch) vergletscherten Gegenden der Alpen. Sie stammen von den beiden bekannten Panorama-Fotografen Willi P. Burkhardt aus Buochs und Matthias Taugwalder aus Zermatt. In drei begehbaren 360°-Rotunden unterschiedlicher Grösse findet sich der Betrachter inmitten einer berauschenden Alpenwelt: Die Nähe zu den Gipfeln, aber auch die Abgründe vor den Füssen und das hochalpine Gletscherambiente versetzen den Betrachter in einen ihm meist nicht zugänglichen Raum.
An einer Computerstation mit einem Touchscreen wird die extreme Auflösung modernster Panoramaaufnahmen erlebbar: Ein schwarzer Punkt in der Panoramaansicht verwandelt sich zu einem mit Pickel und Steigeisen ausgerüsteten Bergsteiger. Schliesslich sind zahlreiche Panorama-Kameras zu bestaunen, die in etwa hundert Jahre Technikgeschichte repräsentieren.
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